7 Januar 2011 - 20:30

Prediger des Freitaggebets von Teheran hat betont, dass die Staatsordnung der Islamischen Republik Iran dem Volk gehört, und dass das Volk auch dann zu Feld zieht, wenn es diese Staatsordnung Gefahr sieht.

Ayatollah "Ahmad Janati" wies auf die Präsenz Millionen von Iranern bei den landesweiten Märschen am 30. Dezember hin und sagte: Die Menschen haben den Verschwörern einen schweren Schlag versetzt. Er sagte dazu weiter: Die Wahlgegelegenheit, die die Gegner der Staatsordnung zu einer "Bedrohung gegen die Staatsordnung" gemacht hatten, ist durch die Menschen in eine "Gelegenheit für Einheit und Verbundenheit" verwandelt worden.
Der Prediger des Freitaggebets sagte weiter: Die Ereignisse nach den Präsidentschaftswahlen grenzte die Befürworter des befugten religiösen Rechtsgelehrten von dessen Gegnern ab, was dazu führte, dass die Gegner aus dem Feld rausgeworfen wurden.
Janati erklärte, die letzten Präsidentschaften bewiesen weiterhin, dass weniger die Regierung und mehr die Menschen die Gegner der Islamischen Staatsordnung belangen.
Der Prediger des Freitaggebets von Teheran wies dann auf die Umsetzung des Plans der gezielten Subventionen im Iran hin und würdigte dabei die gute Mitwirkung der Bevölkerung und bezeichnete dies als eine wirkliche Entwicklung, die eine Korrektur des Konsumverhaltens, des Bank- und Wirtschaftssystems sowie die Umsetzung der Gerechtigkeit nach sich zieht.
Janati übte schließlich Kritik an der ägyptischen Regierung wegen der Zurückweisung iranischer Hilfsgüter für die Bewohner im Gazastreifen, die mit dem Asien-Konvoi nach Gaza unterwegs waren.